| Die
Mecklenburgische Seenplatte |
Lage:
Plauer-, Fleesen-, Kölpinsee, Müritz und die verbindenden
Kanalstrecken der Müritz-Elde-Wasserstraße
Kurz & Knapp:
Bedeutendste Seen: Müritz,Plauer See, Kölpinsee, Fleesensee,
alle sind miteinander über die Müritz-Elde-Wasserstraße
verbunden. Müritz: 117 km² groß, größter Binnensee Deutschlands,
bis zu 31 m tief, Ost-West-Ausdehnung 13 km
Beschreibung:
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Bei Plau erreicht man die vier oberen Seen der
Mecklenburger Seenplatte: Plauer See, Fleesensee,
Kölpinsee und die Müritz selbst. Die Seen bieten
allen Wassersportfreunden auf über 200 km² zusammenhängender
Wasserfläche viel Freiraum ohne lästige Schleusen.
Die Fahrwassertiefe beträgt ca. 1,40 m, im gesamten
Seegebiet gibt es insgesamt vier Brücken. Bei der
Passage von Malchow sind die Öffnungszeiten der
Drehbrücke zu beachten (einmal stündlich zwischen
07.00 und 20.00 Uhr, Sportboote dürfen nicht mit
der Berufsschifffahrt passieren). Reizvoll ist bei
km 104,4 ein Abstecher in den Jabelschen See mit
einem Besuch des Wisentgeheges auf dem Damerower
Werder.
Für Wasserskifreunde ist besonders der Plauer See
mit einem ausgewiesenen Wasserskigebiet östlich
der Halbinsel Werder interessant. Der Fleesensee
ist für Surf- und Paddeleinsteiger als ideales Übungsrevier
geeignet. Kölpinsee und Müritz sind ein Eldorado
für Segler.
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Der Name "Müritz" bedeutet nichts anderes als
Kleines Meer, und auf dem größten Binnensee innerhalb
Deutschlands fühlt man sich mitunter wie auf dem offenen
Meer. Bei starken Winden verlangt der See dem Segler alles
ab, zum Glück findet man schnell einen Liegeplatz in einer
der vielen Buchten und Häfen. Abzuraten ist vom Befahren
der flachen und steinreichen Uferzonen, besonders das
Ostufer ist sehr flach. Ansonsten beträgt die durchschnittliche
Wassertiefe sechs Meter.
Naturfreunden ist ein Abstecher in den Bolter Kanal zu
empfehlen, hier gibt es idyllische Liegeplätze. Die Weiterfahrt
nach Mirow ist allerdings nur für Paddler möglich. Viele
Anlegeplätze auf der Westseite bieten ansprechenden Service,
zu nennen wären der Wasserwanderrastplatz Sietower Bucht
oder die Häfen in Waren und Röbel. Beide Städte sind typisch
mecklenburgisch und als Ausgangspunkt für Wander- oder
Radtouren sehr zu empfehlen.
Am Südende der Müritz geht es über die kleine Müritz
in den Müritzarm bis zum gut ausgebauten Wasserwanderrastplatz
Buchholz. Hier endet die Müritz-Elde-Wasserstraße. Auf
der Kleinen Müritz bei Vipperow zweigt die Müritz-Havel-Wasserstraße
mit Anschluß an das Brandenburger und Berliner Wassernetz
ab.
Sport & Spass:
Die Müritz und ihre schönen Schwestern üben eine geradezu
magische Anziehungskraft auf Wassersportler aus. Die Infrastruktur
lässt keine Wünsche offen. Häfen und Anleger, Ausrüster
und Service-Einrichtungen sowie Übernachtungsmöglichkeiten
vom Zelt bis zum Luxushotel gibt es in riesiger Auswahl.
Eine Ausnahme bildet das Ostufer der Müritz im Kernbereich
des Nationalparks. Dieses einmalige Biotop bleibt einzig
und allein den Tieren und Pflanzen, Fußgängern und Radfahrern
vorbehalten. Zwischen Mirow und Plau am See stören kaum
Schleusen oder Brücken - blendende Bedingungen für Segler
und Hausbootkapitäne.
| Auch Surfer und Katamaransegler fliegen
geradezu über die Wellen. Dennoch sollten sie sich
besonders auf der Müritz vor allzu großem Übermut
hüten. Der Name "Kleines Meer" kommt nicht
von ungefähr. Stellenweise ist kein Land in Sicht,
sodass man schnell mal die Orientierung verliert.
Im Mai lockt die Müritz Sail Heerscharen von Seglern,
Drachenbootfahrern und Schaulustigen an. Dann verwandelt
sich der See in ein Meer aus bunten Segeln und der
Warener Hafen in einen brodelnden Jahrmarkt. Wasserski-Freunde
durchpflügen ausgewählte Stellen von Frühjahr bis
Herbst. Und natürlich kommen überall auch Paddler
voll und ganz auf ihre Kosten. Plau am See glänzt
gar mit einer Weltpremiere. Im Jahr 1845 fuhr der
erste, vom Erfinder der Hochdruckdampfmaschine Ernst
Alban konstruierte Dampfer über den Plauer See, den
Fleesen- und den Kölpinsee nach Röbel an der Müritz.
Heute verkehren auf diesen Seen komfortable Ausflugsschiffe. |
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Land & Entdeckungen:
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Der Bilderbuchhafen von Waren (Müritz)
erinnert an eine italienische Küstenstadt. Schnittige
Segelboote, umlagerte Eiscafés, enge Gassen und charmante
Häuser vertreiben die letzten Gedanken an den Alltag.
Auch das in einer geschützten Müritz-Bucht gelegene
Röbel/Müritz weiß Urlauber zu betören. Die historischen
Fassaden leuchten in kräftigen Farben und vom
Kirchturm
bietet sich ein unvergleichliches Panorama über das
"Kleine Meer". Am nordwestlichen Müritzufer
erhebt sich Schloss Klink. In dem hinreißenden Neorenaissancebau
lassen sich Wellness-Urlauber verwöhnen. |
Malchows alter Stadtkern drängt sich auf einer
kleinen Insel, die eine Drehbrücke mit dem Festland verbindet.
Boote über 1,40 Meter Höhe werden jede Stunde durchgelassen.
Sehenswert sind u.a. das Orgel- und das DDR-Museum. In
Plau am See überragt ein massiger Burgturm aus dem Mittelalter
einen der schönsten Altstadtkerne Mecklenburgs. Während
man heute einen herrlichen Blick über Landschaft und See
genießt, darbten im elf Meter tiefen Verlies einst arme
Sünder. Bad Stuer am Plauer See war vor etwa 150 Jahren
das Ziel gesundheitsbewusster Kurgäste. Eine Reihe wunderschöner
Villen erstrahlt heute wieder in alter Pracht. Außerdem
knüpfen mehrere topmoderne Kliniken und innovative Wellness-Einrichtungen
in der Region an die Kurtradition an. Der kleine Ort Ludorf
besitzt eine der bemerkenswertesten Kirchen des Landes.
Vorbild für den achtseitigen Zentralbau soll die Kirche
des Heiligen Grabes in Jerusalem gewesen sein. Und das
Freilichtmuseum in Alt Schwerin gewährt spannende Einblicke
in das Landleben vergangener Zeiten. Gleiches gilt für
Deutschlands größte Feldsteinscheune in Bollewick. Sie
ist ein atmosphärischer Marktplatz für mecklenburgische
Produkte, für Handwerk und Kultur. Und übernachten kann
man hier auch gleich.
Touristische Informationen:
Tourismusverband
Mecklenburgische Seenplatte
Weitere wassertouristische Angebote: Müritz - topmaritim
Weitere Informationen unter www.mv-maritim.de
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